Influenza Impfung

Influenza Impfung

Eine Grippeschutzimpfung gegen die durch Viren verursachte Influenza wird für Personen empfohlen, deren Immunsystem infolge von weiteren Krankheiten geschwächt ist. Auch Personen, die über sechzig Jahre alt sind sollten aufgrund der Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gegen die Influenza geimpft werden.

Die Influenza ist eine hoch ansteckende Krankheit der Atemwege und wird über eine sogenannte Tröpfcheninfektion übertragen. Das Virus schwächt die körpereigene Abwehr und es können Komplikationen, wie zum Beispiel eine Lungenentzündung, entstehen.

Für ältere Personen und Personen mit weiteren Krankheiten sollte daher eine Influenza Impfung einmal im Jahr Pflicht sein.

Erwachsene und Kinder die an Asthma, Diabetes, Herzkrankheiten oder Leber-und Nierenerkrankungen leiden gehören zu den Risikogruppen und die Infektion könnte hier im schlimmsten Fall tödlich verlaufen. Auch Bluthochdruck, Leukämie und weitere schwere Krankheiten gehören mit dazu.

Bei Personen über 60 Jahren bedarf es keiner schweren Krankheit, da das Immunsystem mit jedem Lebensjahr schwächer wird, ist auch hier die Influenza Impfung jedes Jahr angezeigt.

Weiterhin ist eine Influenza Impfung für alle Personen ratsam, die Kontakt zu vielen Menschen haben und damit einer hohen Ansteckungsgefahr ausgeliefert sind. Dazu gehören medizinisches- und Pflegepersonal, aber auch Angestellte in Kaufhäusern.

Die Impfung muss jedes Jahr wiederholt werden, da sich die Influenza Viren ständig verändern. Eine jährliche Impfung mit toten Influenza Viren, die keine Infektion mehr auslösen können, ist für den Schutz völlig ausreichend.

Der Impfschutz beginnt 14 Tage nach der Influenza Impfung und daher sollte eine Impfung rechtzeitig ab dem Herbst vorgenommen werden.

Die Nebenwirkungen sind relativ gering, es können eventuell leichte Rötungen an der Einstichstelle und eine leichte Abgeschlagenheit, eventuell mit etwas Fieber, auftreten. Aber bei jährlich etwa 8000 Grippetoten in Deutschland sind diese Nebenwirkungen vertretbar.

Nach Angaben der Ärzte kann die Impfung im gleichen Zeitraum mit weiteren Impfungen, wie zum Beispiel gegen die Schweinegrippe, ohne Komplikationen vorgenommen werden.

Gegen einen grippalen Infekt hilft eine Influenza Impfung aber nicht. Hier sollte die Vorsorge aus häufigerem, gewissenhaften Händewaschen mit Seife bestehen. Um sich generell vor Infekten zu schützen ist eine Stärkung des Immunsystems durch viel Bewegung an der frischen Luft und eine vitaminreiche Ernährung zu empfehlen.

Ob nun aber geimpft oder nicht, sicherer ist es immer, darauf zu achten, eine mögliche Ansteckungsgefahr zu vermeiden. Das regelmässige gründliche Händewaschen kann hierbei schon einiges bewirken. Da die meisten Ansteckungen über die Berührungen der Hände passieren, kann Wasser und Seife hier schlimmeres verhindern. Natürlich sollte man aber auch zu bereits erkrankten Personen einen gewissen Sicherheitsabstand wahren um auch einer Tröpfcheninfektion vorzubeugen.

Wie heißt es im Volksmund: ohne ärztliche Hilfe dauert eine Erkältung etwa sieben Tage. Mit ärztlicher Unterstützung hingegen eine Woche. Ob diese alte Weisheit auch auf die Influenza zutrifft, ist sicherlich Ermessenssache. Eine entsprechende Impfung schadet indes sicherlich nicht. Gegen das Älterwerden ist allerdings noch kein Impfstoff gefunden. Umso besser, wenn man im Alter auf kompetente Pflegedienste vertrauen kann, die einen in jeder Lebenslage unterstützen. Die Pflegekräfte von HVS24 bieten die häusliche Pflege zu Hause - ein Aspekt, der nicht nur für Senioren wichtig ist, sondern auch für junge Menschen bereits eine Rolle spielen sollte. Nur denken Letztere weitaus seltener darüber nach.